In einer Pressemitteilung warnt die Wandsbeker Umweltberatung vor den verheerenden Umweltschäden, die durch die Verwendung von Streusalz verursacht werden.

Der Winterdienst der Stadtreinigung beherzigt diese Warnung aber nicht ausreichend. In der Straße Achtern Hollerbusch in Sasel zum Beispiel wurde in den letzten Wochen gleich mehrmals täglich Salz gestreut, um die leicht abschüssige Nebenstraße im Wohngebiet eisfrei zu halten. "Die 30-er Zone war dadurch abschnittsweise besser befahrbar, als manche Hauptverkehrsstraße", so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Astrid Boberg. Was für den Autoverkehr ein Segen ist, ist aus ökologischer Sicht eine Katastrophe, denn das Salz gelangt durch eine Rohrverbindung direkt in die Sasaelbek und sorgt so für ein empfindliche Störung des gesamten Ökosystems .

Die Bezirksversammlung hat auf Antrag der GAL-Fraktion Wandsbek bereits in der Dezembersitzung die Stadtreinigung zum sparsamen Gebrauch von Streusalz aufgefordert. Aus aktuellem Anlass fordert die GAL jetzt den vollständigen Verzicht auf Streusalz in den Saseler Straßen "Achtern Hollerbusch", "Birkenweg" und "Perlbergweg."

Die Pressemitteilung als PDF


Für Rückfragen:

Astrid Boberg

6017260

 

 
 
 

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