Der Regionalausschuss Bramfeld hat den GAL-Antrag abgelehnt, unverzüglich ein Konzept zur Sanierung des Bramfelder Sees zu erarbeiten.
Begründet wurde die Ablehnung mit "formalen Gründen". Das Thema sei schon im Wandsbeker Umweltausschuss behandelt worden. Aus Sicht der GRÜNEN ein vorgeschobenes Argument: "Ich habe die Verwaltung im letzten UGV aus aktuellem Anlass um Informationen gebeten", so die zweite GAL-Fraktionsvorsitzende Astrid Boberg, GAL-Vertreterin im Umweltausschuss. "Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass nun Taten folgen!" Offenbar sehen die anderen Fraktionen nach der mutwilligen Trockenlegung des Gewässers keinen Handlungsbedarf!" so die GAL-Vertreter im Regionalausschuss, Thorsten Gorgs und Otfried Hilbert.
„Diese Haltung finde ich ausgesprochen ignorant! Das zeigt wieder einmal, dass Naturschutz in der Wandsbeker Politik keinen Stellenwert hat!",kommentiert Astrid Boberg das Ergebnis der Abstimmung. „Die Probleme am Bramfelder See sind komplex, da kann man nicht den Kopf in den Sand stecken oder einfach drauflos wurschteln." Aber die Bevölkerung nimmt das nicht hin. Inzwischen haben sich bereits Bürgerinitiativen gebildet. Das zeigt, wie wichtig der See den Menschen in Bramfeld und Steilshoop ist.
Für Rückfragen:
Thorsten Gorgs
Regionalausschuss Bramfeld
Telefon: 040/ 75 36 99 33
oder
Astrid Boberg
stellvertretende GAL-Fraktionsvorsitzende der
Bezirksversammlung Wandsbek
Telefon: 040/ 601 72 60
Antrag als PDF-Datei zum Download
